Über mich

Ich bin Stefanie Gendera

Künstlerin, Beobachterin und Geschichtenerzählerin

Meine Leidenschaft für das Zeichnen begleitet mich, seit ich denken kann. Schon früh habe ich entdeckt, dass Kunst für mich mehr ist als das Abbilden von Dingen: Sie eröffnet einen eigenen Blick auf die Welt, kann Geschichten erzählen, Fragen stellen und berühren.
 
Aufgewachsen in der Hohen Börde, hat mich mein Weg zunächst in eine andere Richtung geführt. Ich habe Naturschutz und Internationale Zusammenarbeit studiert und lange in diesen Bereichen gearbeitet. Die Kunst aber ist immer geblieben – als Konstante, als Ausdrucksmöglichkeit und schließlich als Mittelpunkt meines Schaffens. Heute lebe und arbeite ich in Berlin. In Berlin-Wedding habe ich mein eigenes Atelier, das mir Raum für meine künstlerische Arbeit und die Entwicklung neuer Ideen gibt. Gleichzeitig bleibe ich meiner Heimat verbunden: In Schackensleben in der Hohen Börde befindet sich weiterhin ein wichtiger Ort meines künstlerischen Schaffens.

Ich glaube daran, dass Kunst etwas bewegen kann. Sie kann uns zum Innehalten bringen, unseren Blick verändern und manchmal sogar ein kleines Stück die Welt. Genau das möchte ich mit meiner Kunst erreichen.

In meiner künstlerischen Arbeit bewege ich mich zwischen unterschiedlichen Ausdrucksformen. Von fotorealistischer Schwarz-Weiß-Malerei über ausdrucksstarke Tierporträts bis hin zu großformatigen Ölgemälden und meiner Serie „Weltgesichter“. Was sie verbindet, ist mein Interesse an Menschen, an Natur und an den Geschichten hinter dem Sichtbaren. Besonders die Natur und ihre faszinierende, zugleich verletzliche Schönheit beschäftigen mich. Meine Tierbilder sind deshalb nicht nur Porträts. Sie sind auch eine Einladung, genauer hinzusehen – und eine Stimme für eine Welt, die selbst keine Stimme hat.
 
In meiner aktuellen Arbeit rücken zunehmend gesellschaftliche Themen in den Mittelpunkt. Kultur, Herkunft, Hautfarbe und die Vielfalt menschlicher Identität beschäftigen mich. In meinen großformatigen Ölporträts verbinde ich Farbe, Bewegung und Ausdruck zu Bildern, die nicht nur schön sein wollen, sondern Haltung zeigen. Für Vielfalt. Für Menschlichkeit. Für ein respektvolles Miteinander.
 
Meine Arbeiten sind an unterschiedlichen Orten zu entdecken. In der Dauerausstellung „Fenster Schwyzer Straße“ in Berlin ist aktuell regelmäßig ein wechselndes Werk von mir zu sehen – und lädt dazu ein, meiner Kunst auch außerhalb klassischer Ausstellungsräume zu begegnen.
 
Kunst endet für mich dabei nicht an der Leinwand. Mit Nelumbo – The Art of Charity verbinde ich meine künstlerische Arbeit mit sozialem Engagement. Ein Teil der Erlöse meiner Kunst fließt direkt an gemeinnützige Organisationen. Gemeinsam mit Nelumbo e.V. setze ich mich außerdem für Umweltbildung und die Förderung von Kunst ein.
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